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Schulprofil

Die Umsetzung der Sozialkompetenz im Schulalltag

  • Wir stellen unser Leitbild  vor
  • Ein Beispiel: Unsere Paten geben Sicherheit
  • Wir nehmen teil am Gewaltpräventionsprogramm Faustlos
  • Wir stellen Herrn Lehr, unseren Schulsozialarbeiter vor
  • Der Bericht zu einem Profil-spezifischen Projekt – eine Kanutour

1. Erziehung zur Verantwortung

Umsetzung im Unterricht und im Elternhaus:

Übernahme verantwortlicher Tätigkeiten in der Schule und zu Hause.Unsichere, leistungsschwächere Kinder sollen verstärkt mit Helferdiensten beauftragen werden. (Klassendienste, Pflanzenpflege, Schulgarten, usw.). Lehrer und Eltern sollen darauf achten, dass mit schulischem und eigenem Eigentum verantwortlich umgegangen wird.

Die Klassen 3 und 4 sollen den Hofdienst übernehmen.

Die Kinder werden angehalten für Ordnung und Sauberkeit am Platz, im Klassenzimmer und in der Schule insgesamt zu sorgen.

Ältere Kinder übernehmen Patenschaften für Erstklässler oder Kinder, die neu in der Schule sind.Die 4. Klassen übernehmen abwechselnd die Ausgabe der Pausenspielgeräte.

Die Pausenhallennutzung wird gemeinsam eingeteilt.

Die Schüler sollen ihre Klassensprecher wählen. (Demokratische Wahl), Klassenrat.

Bei außerschulischen Veranstaltungen wirken die Schüler mit.

2. Förderung der Selbstständigkeit

(hauptsächlich in offenen Unterrichtsformen und Gruppenarbeit)Konkrete Umsetzung:

Umgang mit fremden Materialien erfordert Verantwortung, die Schüler lernen müssen zu tragen.

Ältere Schüler stellen für jüngere Schüler Lernmittel her (Sozialer Aspekt).

Schüler informieren über ihre Arbeiten oder Aktionen in einem Schuljahresbuch oder in einer Schülerzeitung.

Im Dachgeschoss sollte ein Raum der Stille eingerichtet werden.

3. Herzensbildung:

Förderung der emotionalen Intelligenz in Schule und Elternhaus. Da emotionale Fähigkeiten und Fertigkeiten nicht angeboren sind, müssen sie im alltäglichen Miteinander zu Hause und in der Schule gelernt werden.Konkrete Umsetzung:

Feste Rituale zu Hause und in der Schule einführen, Gespräche über Sorgen und Konflikte (Klassenrat), Klassenregeln (Regeln zu Hause), Spielregeln und Gesprächsregeln erarbeiten.

Übungen zur Herzensbildung, die Arbeitsgruppe „Herzensbildung“ stellt jeder Klasse eine Sammlung von Minutenspielen und kleinen Übungen in Sachen Herzensbildung zur Verfügung.

4. Streitkultur:

Spielregeln (für Elternhaus und Schule), die bei der Lösung von Konflikten unerlässlich sind.

Konkrete Umsetzung:

Mehrere Kinder gehen nicht auf ein Kind los.

Wenn ein Kind weint, muss ein Streit beendet werden.

Wir schlagen einander nicht, sondern reden miteinander.

Jedes Kind kann seine eigene Meinung äußern.

Wir achten darauf, dass wir andere Kinder in Ruhe ausreden lassen.

Sorgen wollen wir offen aussprechen können.

Grenzen und Verbote werden erläutert.

Spielregeln des Zusammenlebens werden gemeinsam ausgehandelt und über die Konsequenzen beraten.

Alle Vorschläge, die zur Konfliktlösung gemacht werden, werden gleichermaßen überdacht. Wer Kompromisse eingehen kann, der verdient Anerkennung.

Wer Niederlagen erlebt, der benötigt Trost.

Schwierige Fälle sollten erst verhandelt werden, wenn sich die Wogen einigermaßen geglättet haben.

Beim heftigen Streit kann Weglaufen sinnvoll sein (Feigheit ist etwas anderes).

Wenn sich ein Kind entschuldigt sollte es gelobt werden.

Versöhnung muss immer einen Konflikt oder Streit beenden.

5. Unterstützung von Migrantenkindern

Konkrete Umsetzung:

Förderung in Kleingruppen: Erzählen, Gespräche führen, Gefühle und Wünsche äußern, Satzstrukturen erkennen usw.

Feste Vorlesezeiten: Förderung des Leseverständnisses, Erweiterung des Wortschatzes.

Rollenspiele: Freies Sprechen, Reimen, Nachsprechen von kurzen Texten.

Hörkassetten zum Ausleihen.

Zusammenarbeit mit Eltern (Projekte).

Einbeziehung von Müttern, die von ihrer Heimat erzählen.

Zusammenarbeit: Deutsche und ausländische Eltern bereiten ein gemeinsames Essen zu.

Kulturkreis anderer Kinder kennen lernen: Klassenkameraden lernen fremdländische Wörter.

Hausaufgabenhilfe: Ausländische Kinder erledigen bei deutschen Klassenkameraden ihre Hausaufgaben.

Ansprechpartner: Ausländischer Ansprechpartner zur Kooperation zwischen Schule und ausländischen Eltern.

6. Vermittelung von Sozialkompetenz in Elternprojekten:

Kinder erhalten in einer Kleingruppe besondere Aufmerksamkeit und emotionale Zuwendung (Herzensbildung).

Jahrgangs -und klassenübergreifend lernen Kinder miteinander ohne schulischen und elterlichen Leistungsdruck umzugehen (Verantwortung / Selbstständigkeit / Streitkultur).

Kindern, zu Erwachsenen und zu sich selbst gestaltet (Herzensbildung/Verantwortung).