Auf ihrer Reise in den Fernen Osten haben die Kinder der Projektgruppe von Frau Lüthje-Lenhart (Klassen 4a und 4b) zwei richtige Meister eingeladen, um ihr Wissen zu erweitern. Siehe dazu auch die Seite Kampfkunst.
Der heutige Gast, Herr Stehle, ist ein Zen-Meister, der selber bereits mehrere Studienreisen nach Japan unternommen hat.

Er informierte die Kinder über das Leben der Zen-Mönche
Dabei erklärte er ihnen, welche Geheimnisse der Talar, den die Mönche tragen, verbirgt (Taschentücher in den Ärmeln) und dass es keine Knöpfe gibt, nur Schleifen und Gürtelbänder.
Keine Knöpfe
Die Sandalen mit japanischen Strümpfen, die den großen Zeh wie bei einem Fingerhandschuh extra nehmen, haben großes Aufsehen erregt.
Dass die Zen-Mönche ihr Essgeschirr immer bei sich haben, fanden alle Kinder praktisch.

Herr Stehle demonstrierte sehr eindrücklich, wie es ausgepackt wird, woraus es besteht und wie es nach dem Essen wieder gereinigt wird.
Überrascht war er über das große Vorwissen der Kinder bezüglich des Essens mit Stäbchen. Auch als es um die Meditation an sich und ihr Symbol des Kreises ging, wussten sie schnell, worauf es ankommt.

Erstaunlicherweise nannten sie passende Begriffe wie Einfachheit, Ruhe, Konzentration, Entspannung und „Harmonie im Inneren“.
Ein Schüler konnte es dann aber doch nicht abwarten und fragte ungeduldig: „Wann meditieren wir denn nun endlich?“

Ein vorher im Klassenzimmer vorbereiteter Bereich mit improvisierten und echten Sitzkissen diente schließlich zum Abschluss als „Raum der Stille“.

Wider Erwarten haben es alle Kinder der Gruppe geschafft 10 Minuten still zu sitzen. Anschließend lobte Herr Stehle die TeilnehmerInnen als gut vorbereitet und aufmerksam. Aber auch sie selber waren überrascht über ihre Leistung. „Ich hab´ gar nicht gewusst, dass du so still sein kannst“, meinte ein Mädchen anerkennend zu ihrem Klassenkameraden.
Eine Seite zurück zu den Berichten
Hoch zum Seitenanfang
Hier geht es zur Startseite