Die Projektgruppe Reise in den Fernen Osten der Klasse 4a und Klasse 4b hat die Drittklässler mit ihrer Lehrerin, Frau Weisbecker, eingeladen, um ihre Arbeits- und Forschungsergebnisse zu präsentieren.
Sehr anschaulich zeigten die Kinder der einzelnen Arbeitsteams, was sie sich in den letzten Wochen an Wissen angeeignet hatten.
Zunächst wurde die Klasse 3b mit einem indischen Lied und Tanz begrüßt. Wie ein Sari, als Beispiel traditioneller indischer Kleidung angelegt wird, demonstrierten Vertreter der Gruppe, die sich dem Thema Indien gewidmet hatte.

Indische Kleidung
Das chinesische Schulsystem haben die China-Experten den Kindern mittels einer PowerPoint-Präsentation erklärt. Dann ging es aber in die Praxis. Das Multiplizieren, wie es die chinesischen Schüler lernen, beeindruckte die Schülerinnen und Schüler der dritten Klasse nachhaltig. Mit der chinesischen Methode konnten sie nämlich selbst bereits Multiplikationen mit zweistelligen Zahlen bewältigen, was sie hier an der Grundschule noch nicht gelernt hatten.
Wie Chinesen multiplizieren
Das Problem war: Wie sollten die Lösungen auf ihre Richtigkeit kontrolliert werden? Sie selbst waren noch in der Lage dies zu leisten. Da halfen die sehr guten Kopfrechenleistungen ihrer Lehrerin, Frau Weisbecker, die bestätigen konnte, dass die schweren Rechnungen richtig gelöst worden waren. Eine tolle Erfahrung für die China-Experten und ihre „Schüler“.
Mit Hilfe weiterer PowerPoint-Präsentationen wurden Einblicke in die chinesischen Schriftzeichen und ihre Herkunft gegeben, sowie die Bedeutung der Drachen für China vorgetragen.
Beamer und PowerPoint zeigen Chinesische Schrift
Eine Erklärung zur Chinesischen Schrift
Schlag auf Schlag prasselten anspruchsvolle Informationen aus dem Fernen Osten auf die Drittklässler ein. Die japanische Schrift wurde anhand von Folien auf dem Tageslichtprojektor gezeigt. Das Publikum durfte selber Wörter in Silbenschrift umsetzen. Das hat allen großen Spaß gemacht.
Japanische Schrift
Viel schwerer fiel ihnen nach einer eindrucksvollen Einweisung in das „Essen mit Stäbchen“, dies nun selbst auszuprobieren. Das Multiplizieren war offensichtlich viel leichter als der Umgang mit Stäbchen.
So geht es
So klappt das Esssen mit Stäbchen
Nach einigem Üben schafften es dennoch die meisten SchülerInnen die leckeren asiatischen Reischips mit dem ungewohnten Werkzeug zu vernaschen. Die ExpertInnen der Projektgruppe halfen tatkräftig mit Tipps aus.
Nun ging es frisch gestärkt zum Thema „Mandala“ über. Die Kinder erfuhren, dass mit der Herstellung von Mandalas bezweckt wird zu sich selbst zu finden. Nach der Theorie durften sie selbst Mandalas ausmalen. Sie wussten jetzt was dahinter steckt.
Mandalas werden mit dem Beamer gezeigt
Zum Abschluss – so schloss sich der Kreis – kamen die Indien-Experten wieder zum Zuge. Sie vermittelten eine verständliche Einführung in den Hinduismus und einen kleinen Einblick in den Teil der indischen Geschichte, der die Unabhängigkeit von Großbritannien bewirkte.

Indien wird stilecht präsentiert:
Schwarze Hose, weißes Hemd
Fachbegriffe erklärten diese Experten so gut, dass die Schülerinnen und Schüler der dritten Klassen gar nicht bemerkten, wie die Zeit verging. Die Schulstunde war schon seit 10 Minuten zu Ende.
Monika Lüthje-Lenhart
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