Viele Kinder sehen im PC ein Spielzeug, mit dem sie Abenteuer virtuell erleben können. Sie spielen und vergessen die Zeit. Manche werden richtig süchtig danach. Jugendliche benutzen das Internet, um Kontakte zu knüpfen und sich darzustellen, oft unvernünftig naiv, indem sie zu viel von sich in ihren Internet-Plattformen (ICQ, Schüler-VZ) preisgeben. Von Missbrauch und Mobbing ist zu lesen. Eltern machen sich Sorgen. Sie müssen die Kinder schützen, die Spielzeit am PC einschränken, das Internet als Gefahr erkennen.
Schon für das Kindergartenalter werden Lernprogramme angeboten. Im Grundschulalter haben die meisten Kinder bereits erste Erfahrungen mit programmiertem Lernen gesammelt.
In allen diesen Beispielen stellt der PC ein Medium dar, das mit den Kindern und Jugendlichen etwas macht. Der PC als Spielgerät, als Lehrerersatz, als unreflektiertes Kommunikationsmittel.
Der PC sollte Kindern aber auch als ein wichtiges Werkzeug für ganz verschiedene Funktionen im Alltag der Menschen näher gebracht werden. Exemplarische Erfahrungen mit dem PC als elektronisches Werkzeug werden in unserem Kurs einen ersten Überblick über sinnvolle Möglichkeiten der Anwendung dieses Mediums schaffen.
Ziel ist es, die Kinder in den handelnden Umgang mit dem PC einzuführen, wobei das Gewicht darauf liegt, dass er tut, was sie von ihm wollen. Programme sind dazu da, unsere Arbeit zu erleichtern. Das Internet ist dazu da, unser Wissen zu erweitern und uns weltweit auszutauschen und miteinander zu arbeiten.
Themen, die zur Auswahl stehen:
Die SchülerInnen, die dieses erweiterte Bildungsangebot nutzen, sollen in die Lage versetzt werden, ihr Wissen bei Bedarf als ExpertInnen an Schülerinnen und Schüler der unteren Klassen weiter zu geben. Sie sind dann so etwas wie MultiplikatorInnen für den Umgang mit dem PC und dem Schulnetz. Der Kurs soll über zwei Schuljahre laufen.
Monika Lüthje-Lenhart
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