Reiseplanung mit Moodle

 

Die Klasse 4b freute sich schon lange auf ihren geplanten Schullandheimaufenthalt in Dilsberg. Aber es war allen klar, dass eine gemeinsame Reise gut vorbereitet werden muss. Das haben sich die Kinder der Klasse 4b zu Herzen genommen und sich an die Arbeit gemacht.

 


Moodle-Kurs: Arbeitsvorbereitung im Netzwerk

 

Zunächst wurde am Computer eine Umfrage unter den Klassenkameraden gestartet. Fragen über Fragen tauchten auf. „Wann müssen wir ins Bett?“ „Wo liegt Dilsberg überhaupt?“ „Wie fahren wir hin?“ „Wer schläft mit wem in welchem Zimmer?“ „Welche Begleitperson kommt mit?“ „Dürfen wir dort Fußball spielen?“ „Darf ich mein Handy mitnehmen?“ „Was unternehmen wir dort?“ „Was ist zu tun, wenn jemand Heimweh bekommt?“ Jede(r) SchülerIn konnte am PC nachgucken, welche Fragen gestellt wurden. Am PC wurde auch abgefragt, mit wem jedes Kind am liebsten in einem Zimmer schlafen würde. Die Auswertung ergab eine für alle akzeptable Lösung.

Schnell teilten sich nun die Kinder - je nach Interesse - in fünf verschiedene vorbereitete Arbeitsgruppen ein, um alle Fragen abzuarbeiten.

So übernahm die Gruppe 1 die Aufgabe die Hinfahrt zu organisieren. Gruppe 2 hatte die Umgebung von Dilsberg zum Thema, Gruppe 3 wollte alle Fragen zur Jugendherberge klären und Gruppe 4 sollte das gebuchte Ritterprogramm erkunden und weitere Programmpunkte für drei Tage zusammenstellen. Die letzte Gruppe hatte als „Gefühle-Gruppe“ die schwierige Aufgabe sich den möglichen Konflikten eines Schullandaufenthalts zu widmen und Lösungsmöglichkeiten bei Heimweh und Streitfragen vorab zu überlegen. Mit großem Engagement nahmen die Kinder ihre Arbeit auf. Die Arbeitsergebnisse stellte jede Gruppe anschließend der Klasse vor.

 


AG „Hinfahrt“ bei der Arbeit

 

Mit einer PowerPoint-Präsentationen zeigte die AG „Hinfahrt“ die Reiseroute, die sich bei Google Maps hatten berechnen lassen. Sie erklärte die Kosten und Regeln für die Busfahrt (trinken ja, essen nein), denn per E-Mail hatte sie mit dem Busunternehmen „Wilk-Reisen“ Kontakt aufgenommen. Die Orte, die am Rande der Reiseroute liegen, wurden genau vorgestellt.

 


Letzte Korrekturen der „Gefühle-Gruppe“ an ihrer „Fotostory“

 

Die „Gefühle-Gruppe“ erarbeitete sich mehrere Fallbeispiele (Keine Beispiele dafür, wie Kinder hinfallen, sondern, welche Fälle von Streit und Kummer auftreten könnten). Sie spielten Rollenspiele vor, zeigten drei Fotostories und stellten gute sowie schlechte Verhaltensmöglichkeiten vor. Die Klasse entschied sich dann für ihre Lösung ( -für den Fall der Fälle, der hoffentlich nicht eintrten sollte).

Mehrere E-Mail-Kontakte und intensive Internet-Recherche benötigte die AG „Jugendherberge“, um alle Fragen bezüglich der Jugendherberge Dilsberg zu beantworten. Mit den Herbergseltern, Herrn und Frau Dreschert wurden wichtige Einzelheiten geklärt. So meldete diese Gruppe den Herbergseltern zum Beispiel die Allergiker, die bestimmte Dinge nicht essen dürfen. Regeln, Organisation und – sehr wichtig – die Zimmeraufteilung erklärte sie den Kindern der Klasse. Dilsberg selber, den Ort und seine Sehenswürdigkeiten stellte sie ebenfalls in einer PowerPoint-Präsentation vor. Zum Nachlesen gab sie eine Broschüre für alle heraus.

 


AG „Jugendherberge“ an der PowerPoint-Präsentation

 

Die reizvolle Umgebung vom idyllisch gelegenen Dilsberg nahm sich die AG „Umgebung“ vor. Die Kinder der Klasse erfuhren viel vor allem über die vier Burgen bei Neckarsteinach.

 


Das Wesentliche unterstreichen und dann präsentieren: AG „Umgebung“

 

Die „Programmgruppe“ startete eine Umfrage, welche Spiele in der Freizeit gewünscht waren und stellte das geplante Ritterprogramm vor. Auch sie recherchierten im Internet nach Informationen und erarbeiteten Folien, Plakate und Merkzettel für die Klasse.

So waren nach harter Arbeit fast alle Fragen geklärt. Nur eines wusste niemand: Wie würde das Wetter werden?

Monika Lüthje-Lenhart

 

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