Ein Lerngang in den Wald

 

Im Rahmen unseres Themas „Natur entdecken: Tiere und Pflanzen des Waldes“ konnte unsere Klasse an einem wunderschönen Herbsttag einen Lerngang zum Erlebnispfad der Fraueneiche unternehmen.

 

Klasse 4a in der Sonne
Klasse 4a in der Sonne

 

In den letzten zwei Wochen haben wir im Deutsch und MeNuk- Unterricht bereits viele Tiere und den Lebensraum Wald sowie seine Bedeutung kennen gelernt. Jetzt hatten wir Gelegenheit den Wald mit allen Sinnen zu erfassen.

 

Wir wandern zur Fraueneiche
Wir wandern zur Fraueneiche

 

Warm angezogen marschierten alle gut gelaunt und voller Elan zur Fraueneiche. Oben angekommen präsentierte sich der Spielplatz bereits in vollem Sonnenschein. Nach einem Vesper und einer kurzen Lagebesprechung im Waldklassenzimmer, durften wir die einzelnen Stationen in Kleingruppen erkunden.

 

Besprechung im Waldklassenzimmer
Besprechung im Waldklassenzimmer

 

Sehr interessiert versuchten wir das Alter einer Buche festzustellen. Los ging es und die Jahresringe wurden gezählt - das war gar nicht so einfach. Unser Alter wurde im Vergleich dazu mit Stecknadeln markiert. Da kam der eine oder andere doch ins Staunen, um wie viel älter dieser Baum war.

 

Wir zählen die Jahresringe
Wir zählen die Jahresringe

 

Die Station „Totes Holz“ machte zunächst wirklich einen leblosen Eindruck, aber schon nach kurzer Zeit entdeckten wir einige Tiere. Mit Hilfe von Becherlupen und Bestimmungstafeln konnten wir sie auch einordnen und ihnen Namen geben: Steinläufer, Schnurfüßler, Spinnen, Würmer... Man hätte noch länger dort verweilen können.

 

Arbeit mit der Becherlupe
Arbeit mit der Becherlupe

 

Leise und vorsichtig pirschten wir einen Pfad entlang, an dem zehn Tiere im Unterholz versteckt waren. Wir fühlten uns wie Förster und Jäger, nach der zweiten Runde blieb auch uns kein Tier mehr verborgen. Das hat so viel Spaß gemacht, dass wir gern noch mehr Tiere gesucht hätten.

Bei den Klangstäben entdeckten wir, dass man mit Holzstämmen unterschiedliche Töne erzeugen kann. Marius konnte sogar die Melodie von „Alle meine Entchen“ darauf spielen. Eine Erklärung dafür ist die unterschiedliche Dichte der einzelnen Holzsorten. Das zeigte sich beim Anheben der Stäbe, hatten sie doch alle ein anderes Gewicht.

 

Wir lauschen am Holz
Wir lauschen am Holz

 

Beim Guckloch und der Station „Bäume im Gemeindewald“, konnte man genau betrachten, sehen, fühlen und beschreiben. Auffällig waren die Rinden der einzelnen Bäume, die sich in Farbe und Struktur unterschieden. Man konnte sie sogar mit verbundenen Augen wieder erkennen. Da bot sich das Durchreiben der Struktur mit Wachskreide an.

 

Das Waldtelefon
Das Waldtelefon

 

Obwohl es recht kalt war, haben es zwei Schüler gewagt, über den Barfußpfad zu laufen.

An der Station beim Weitspringen konnten es die meisten nur mit dem Fuchs aufnehmen, soviel Sprungkraft wie ein Hirsch, hatte dann doch keiner.

 

Das ist Sprungkraft!
Das ist Sprungkraft!

 

Zum Schluss konnte sich auf dem Spielplatz noch etwas ausgetobt werden, bevor wir wieder zurück zur Schule liefen.

Wir - die Muttis, die uns begleitet haben und natürlich unsere Lehrerin Frau Schwarzmann - haben viel gelernt und Spaß gehabt.

Die Klasse 4a

 

Zurück Eine Seite zurück zu den Berichten Zum Anfang der Seite Hoch zum Seitenanfang Icon der Schulseite Hier geht es zur Startseite